Unternehmerschulung

Information zur Unternehmerschulung

In der Unfallverhütungsvorschrift DGUV  Vorschrift 2 (in der Fassung vom 01.01.2012) sind diejenigen Maßnahmen festgelegt, welche der Unternehmer für die Erfüllung seiner im Arbeitssicherheitsgesetz formulierten Aufgaben und Pflichten zu ergreifen hat.

Er kann dabei zwischen der Regelbetreuung und der alternativen Bedarfsbetreuung seines Betriebes wählen.
Im Rahmen der Regelbetreuung wird je nach Betriebsgröße zwischen zwei Varianten unterschieden.
Die alternative Bedarfsbetreuung eignet sich für alle Unternehmer, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz selbst in die Hand nehmen möchten.

Der Unternehmer hat die Möglichkeit einer bedarfsorientierten betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung. Diese Art der Betreuung kann der Unternehmer wählen, wenn die Anzahl der Beschäftigten in seinem Betrieb nicht mehr als 50 beträgt. Dieses Betreuungsmodell wird als Unternehmermodell bezeichnet.

Voraussetzung für dieses Modell ist, dass der Unternehmer sich im Rahmen einer Schulung für diese Aufgaben qualifiziert. Ziel der Schulung ist es, dem Unternehmer das wichtigste Grundlagenwissen im Arbeitsschutz zu vermitteln (z. B. Grundlagenwissen, Ermittlung von Gefährdungen im Betrieb, Arbeit mit dem Unternehmerordner etc.). Natürlich kann später bei Bedarf jederzeit zusätzlich ein Betriebsarzt oder eine Fachkraft für Arbeitssicherheit für bestimmte Problemlösungen hinzugezogen werden.

Bei Ihren Berufsgenossenschaften z. B. BGW können Sie sich nach Schulungsanbietern erkundigen.